Unsere Leistungen im Detail

Hinter jedem Plus-Zeichen finden Sie eine Beschreibung unserer Leistungen.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Allgemein

gründliche Untersuchung vor jeder Leistung

Allergologie

siehe Dermatologie

Chirurgie

Chirurgische Eingriffe gehören zu unserem Praxisalltag. In der Regel handelt es sich um Kastrationen, Verletzungen, Tumorchirurgie und Magen-Darm-Chirurgie.

Uns ist wichtig, dass der Patient vor, während und nach dem Eingriff weder Angst noch Schmerzen empfindet. Ängstliche Patienten werden mit einem angstlösenden Präparat vorbereitet. Ein Tier kann ja nicht verstehen, warum der "Eingriff" durchgeführt werden muss. Der Besitzer darf bei seinem Tier bleiben, bis es entspannt oder eingeschlafen ist. Auch nach der Operation wird der Patient nicht alleine gelassen. Er kommt in einen Aufwachraum auf eine Wärmematte und wir begleiten die Aufwachphase. So wird der Stress ihres Tieres minimiert, bis sie es wieder in Empfang nehmen.

  • Tumorchirurgie
  • Kastrationen
  • Hüftgelenksdenervation
  • Magen-Darm-Chirurgie
Tumorchirurgie

Zu einer Tumoroperation gehört immer eine präoperative Planung. Gute Planung und Ausführung einer Tumoroperation bergen die größten Chancen auf Heilung des Patienten. Die Entnahme einer winzigen Gewebeprobe mithilfe einer kleinen Nadel hilft dabei. Sie ist für das Tier ungefährlich und nicht schmerzhaft. So können zum Beispiel für das Tier völlig harmlose Lipome von bösartigen Mastzelltumoren differenziert werden. Beide Umfangsvermehrungen können das gleiche Aussehen aufweisen. Einfaches "Darauflosoperieren" ohne das Wissen um Tumortyp und Erkrankungsstadium ist nicht optimal. Vor jeder Tumoroperation besprechen wir mit dem Patientenbesitzer Chancen und Risiken des operativen Eingriffes.

Kastrationen

Ob und wann eine Kastration sinnvoll ist, klären wir mit dem Patientenbesitzer in einem ausführlichen Beratungsgespräch ab. Wenn die Kastration auch ein den gesamten Körper beeinflussender Eingriff ist, so gibt es doch eine Reihe von Gründen, die für die Notwendigkeit einer Operation sprechen. Dazu gehören Tumoren oder auch die gefürchtete Gebärmutterentzündung der Hündin.

Hüftgelenksdenervation

Eine Hüftgelenksdenervation ist bei Patienten mit einer sehr schmerzhaften Hüftgelenksdysplasie indiziert. Bei dem Eingriff wird der Nerv durchtrennt, der für die Schmerzen verantwortlich ist. Ist der Hund schmerzfrei, so bewegt er sich wieder mehr und die Muskulatur, die das Hüftgelenk unterstützt, wird gestärkt. Alle möglichen Vor- und Nachteile dieser Operation besprechen wir mit Ihnen vor dem Eingriff. Der Eingriff ist sehr risikoarm, der Patient kann direkt wieder laufen und alle Optionen auf potentielle alternative Maßnahmen bleiben weiter offen.

Magen-Darm-Chirurgie

Die häufigsten Gründe für Operationen am Magendarmtrakt sind Magendrehungen, Fremdkörper oder Tumore.

Endoskopie
  • Bronchoskopie (Luftröhrenspiegelung)
  • Rhinoskopie (Nasenspiegelung)
  • Videootoskopie (Ohrenspiegelung)
Bronchoskopie (Luftröhrenspiegelung)

 

Rhinoskopie (Nasenspiegelung)

Nasenausfluss, nasale Atemgeräusche, Nasenbluten und Niesreiz sind Anlass für eine Rhinoskopie. Fremdkörper in der Nase wie Grashalme oder Getreideähren können unter Sichtkontrolle aus der Nase entfernt werden. Bei chronischen Entzündungen oder Tumoren können Proben entnommen werden.

Videootoskopie (Ohrenspiegelung)

Bei der Untersuchung von Patienten, die unter quälenden Ohrenschmerzen leiden, ist eine qualitativ hochwertige Darstellung und Dokumentation von Veränderungen des Gehörganges und des Trommelfells unerlässlich. Unter Sichtkontrolle können so Ohrspülungen und Probeentnahmen des Mittelohres durchgeführt werden. Bei Hunden und Katzen, die immer wieder zu Ohrentzündungen neigen, ist das Videootoskop das ideale Instrument für Diagnose und Therapie.

Ernährung
  • Darmsanierung
  • Futtermittelberatung
  • Diätplanung
Darmsanierung

Viele unserer Patienten leiden unter immer wiederkehrenden Magen-Darm-Problemen wie Durchfall, Erbrechen und Magengrummeln. Ein systematisches Vorgehen zur Abklärung von Darmparasiten oder Nahrungsunverträglichkeiten ist sinnvoll. Spezielle Nahrungs­ergänzungspräparate führen zu einer Stabilisierung der Magen-Darm-Flora und helfen in vielen Fällen dauerhaft zum Erfolg.

Futtermittelberatung

Das Angebot auf dem Futtermittelmarkt ist riesig und schon fast unüberschaubar. Bestimmt können wir ihnen hilfreiche Hinweise geben, welches Futter für ihr Tier optimal ist. Wir beraten Sie auch gerne bei der individuellen Erstellung von Barf- Profilen und allergiefreien Futterrationen.

Unsere Mitarbeiterin Frau Waldmann hat eine abgeschlossene Ausbildung zur Ernährungsberaterin.

Diätplanung

Wie bei uns Menschen haben wir es bei unseren tierischen Patienten immer öfter mit Über- oder Untergewicht zu tun. Wir suchen nach den Ursachen, definieren Ziele, erstellen Pläne für eine ausgewogene Fütterung und begleiten Sie bis zum Erreichen des Idealgewichts.

Gynäkologie
  • Deckzeitpunktbestimmung
  • Trächtigkeitsuntersuchungen mit Ultraschall
  • Welpenbetreuung
Deckzeitpunktbestimmung

Zuchthündinnen nehmen oft eine weite „Hochzeitsreise“ auf sich, um mit dem idealen Rüden verpaart zu werden. In diesem Fall führen wir Progesteronteste und Vaginalzytologien durch, um sie punktgenau loszuschicken.

Hauterkrankungen / Dermatologie

Seit vielen Jahren ist die Dermatologie unser Schwerpunktthema und liegt uns besonders am Herzen. Eine 2015 vor der Tierärztekammer abgenommene Prüfung berechtigt mich zur Führung des Titels" Zusatzbezeichnung Hautkrankheiten".

Wir sehen viele Patienten, die einen langen Leidensweg hinter sich haben. Eine gute Hautsprechstunde braucht Zeit - und die nehmen wir uns für sie. Das bedeutet, dass wir Termine für Hautpatienten machen, die einen Zeitrahmen von rund einer Stunde umfassen.

Wann haben die Probleme wie angefangen, wie war der Verlauf? Die meisten Fälle lösen wir vor Ort, wichtige Untersuchungen führen wir noch in der Praxis durch. Eine gründliche Besprechung mit dem Patientenbesitzer über Therapie und Prognose erfolgt im Anschluss. Ein detaillierter Therapieplan wird schriftlich mitgegeben.

  • Allergien
  • Juckreiz
  • Ohrenentzündungen
  • Haarausfall
  • Pfotenentzündungen
Allergien

In den letzten Jahren ist es zu einer drastischen Zunahme von an Allergien erkrankten Patienten gekommen. Zum einen erfreuen sich Hunderassen großer Beliebtheit, die eine erbliche Veranlagung haben, an einer Allergie zu erkranken. Weitere Gründe sind die Umweltbelastung mit Feinstaub und auch die sehr abwechslungsreiche Fütterung mit ihren vielen Eiweiß- und Kohlenhydratquellen und Zusatzstoffen. Es stehen uns verschiedene Test- und Diagnoseverfahren zur Verfügung. Auf dem Ergebnis des Allergietestes aufbauend führen wir eine Hyposensibilisierung durch, die zu einer Toleranz des Patienten gegen das Allergen führt. weiterlesen »»

Juckreiz

Der häufigste Grund, warum Tiere mit Hautproblemen vorgestellt werden, ist Juckreiz. Die Ursachen von Juckreiz können Parasiten sein, aber auch Allergien oder Hautinfektionen. weiterlesen »»

Ohrenentzündungen

Ohrenentzündungen gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen. Werden sie nicht zeitnah oder sachgerecht behandelt, kann sich eine chronische Entzündung mit Beteiligung des Mittelohres entwickeln. Bei der gefürchteten Mittelohrentzündung ist eine Untersuchung und Spülung des Ohres mit einem Videootoskop extrem hilfreich. weiterlesen »»

Haarausfall

Haarausfall stört den Hund meist deutlich weniger als den Besitzer. Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegen Störungen im Bereich des Haarfollikels zugrunde. Eine Hautprobenentnahme (Biopsie) kann nötig sein, um die entsprechenden Veränderungen an den Haarfollikeln zu beurteilen. Auch hormonelle Erkrankungen gehen mit Haarausfall einher. Es gilt, planvoll vorzugehen, um die ideale Therapie zu finden.

Pfotenentzündungen

Pfotenlecken wird häufig als Verhaltensproblem interpretiert (Langeweile oder Verlassensängste). Es kann jedoch auch ein Juckreiz aufgrund einer Hauterkrankung ursächlich sein. weiterlesen »»

Herzerkrankungen / Kardiologie
  • Blutdruckmessung
  • EKG
  • Herzultraschall (Farbdoppler-Ultraschall-System)
  • Digitale radiologische Herzuntersuchung
Blutdruckmessung

Eine Blutdruckmessung führen wir bei der älteren Katze durch. Ein erhöhter Blutdruck ist ein Indikator für eine Herzerkrankung, Nierenerkrankung oder Schilddrüsenüberfunktion. Über die Behandlung der Grunderkrankung und blutdrucksenkende Medikamente helfen wir der Katze, wieder gesund zu werden.

Hormonerkrankungen / Endokrinologie
  • Diabetes
  • Schilddrüse
  • Cushing
Schilddrüse

Schilddrüsenunterfunktion ist die häufigste hormonelle Erkrankung des Hundes. Leider sind die Symptome unspezifisch. Zu ihnen zählen Lethargie, stumpfes, ungepflegt wirkendes Haarkleid, Haarlosigkeit an der Rute oder auf dem Nasenrücken, verlängerte Läufigkeit bei der Hündin, wiederkehrende Haut- und Ohrentzündungen. Die Liste lässt sich noch weiter fortsetzen, typische Symptome gibt es nicht. Ein Bluttest ergibt häufig fragliche Ergebnisse, so dass eine Wiederholung nach einigen Monaten sinnvoll ist. Ist die Unterfunktion sicher diagnostiziert, ist die Therapie fast immer unkompliziert.

Bei der Katze handelt es sich bei Schilddrüsenerkrankungen fast immer um eine Überfunktion. Mehrere Therapievarianten stehen hier zur Verfügung. Ganz typisch sind Abmagerung bei sehr gutem Appetit, struppiges Fell und Unruhe.

Cushing

Trinkt ihr Hund mehr als früher, hat er großen Appetit, einen dicken Bauch, hechelt viel und hat schütteres Haar? Viele Symptome der Erkrankung entwickeln sich schleichend und werden dem Alterungsprozess zugeordnet. Herrchen bzw. Frauchen freuen sich über den guten Appetit und werten ihn zunächst als Zeichen guter Gesundheit. Nicht alle Hunde haben das Lehrbuch gelesen und weisen alle typischen Symptome auf. Hier ist der Tierarzt gefragt. Bei der Cushingerkrankung produziert der Körper zu viel Cortison, was für die Symptome verantwortlich ist. Über einen Bluttest wird die Erkrankung diagnostiziert. Die Erkrankung kann nicht geheilt, aber mit Tabletten kontrolliert werden.

Innere Medizin / Internistik
  • Sonographie (Ultraschalluntersuchungen)
  • Endoskopische und radiologische Abklärungen
  • Labormedizinische Untersuchungen
Labor
  • Laboruntersuchungen
  • Mikroskopische Untersuchungen
  • Zytologische Untersuchungen
  • Tumordiagnostik
Laboruntersuchungen

Blutproben schicken wir zur Untersuchung in ein externes Labor. In den meisten Fällen liegen uns die Ergebnisse noch am gleichen Tag vor.

Mikroskopische Untersuchungen

Mikroskopische Untersuchungen von Urin- und Stuhlproben werden sofort in der Praxis vorgenommen und mit dem Besitzer besprochen.

Zytologische Untersuchungen

Zytologische Untersuchungen von der Hautoberfläche, Ohrsekret, Umfangsvermehrungen, Schwellungen und Knoten werden sofort in der Praxis vorgenommen und mit dem Besitzer besprochen.

Tumordiagnostik

Gutartige und bösartiger Tumoren können blickdiagnostisch nicht unterschieden werden. Wir entnehmen Proben aus Umfangsvermehrungen der Haut mit Hilfe einer sehr feinen Nadel und untersuchen diese Zellen mikroskopisch (zytologische Untersuchung). So können wir Sie beraten, ob eine Umfangsvermehrung überhaupt operiert werden muss und eine ggf. erforderliche chirurgische Entfernung optimal planen. Es gibt Tumoren, die über den sichtbaren Tumorrand hinauswachsen und sehr großzügig umschnitten werden müssen. Ein chirurgischer Eingriff ist viel besser planbar, wenn feststeht, um was für einen Tumor es sich handelt.

Orthopädie
  • Lahmheitsuntersuchungen
  • Digitale radiologische Untersuchungen
  • Serologische Diagnostik
Digitale radiologische Untersuchungen

Das digitale Röntgen ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Röntgenfilmes. Die neue Technologie ermöglicht es, die Aufnahmen unmittelbar nach der Untersuchung in digitaler Form auf einem Monitor anzuschauen und ohne zeitliche Verzögerung auf einem Monitor zu befunden. Die sehr gute Bildqualität ermöglicht höchste diagnostische Aussagekraft.

Serologische Diagnostik

Dies ist eine Diagnose auf Basis der Untersuchung einer Blutprobe, z.B. bei Verdacht auf Borreliose, Anaplasmose oder Leishmaniose. Ein Tier kann Schutzkörper, sogenannte Antikörper, gegen bestimmte Krankheiten bilden, die sich im Blut nachweisen lassen.

Röntgenuntersuchungen / Radiologie
  • Modernes digitales Röntgen
  • Offizielle Zulassung für Röntgenuntersuchungen auf Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED)
Modernes digitales Röntgen

Das digitale Röntgen ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Röntgenfilmes. Die neue Technologie ermöglicht es, die Aufnahmen unmittelbar nach der Untersuchung in digitaler Form auf einem Monitor anzuschauen und ohne zeitliche Verzögerung auf einem Monitor zu befunden. Die sehr gute Bildqualität ermöglicht höchste diagnostische Aussagekraft.

Verhaltenskunde
  • Sachkundetest gemäß Landeshundeverordnung
  • Verhaltenstherapeutische Beratung und Therapie (Phobien, Demenz, Sylvester- und Geräuschangst)
Vorsorge / Prophylaxe
  • Impfungen
  • Parasitenschutz
Impfungen

Impfungen ersparen Leiden für das Tier und auch hohe Behandlungskosten. Bei der Impfung wird stufenweise ein Schutz aufgebaut. In der Tierarztpraxis wird im Rahmen der Impfung jährlich ein Gesundheitscheck durchgeführt, bei dem auch bis dahin nicht erkannte Krankheiten zu einem frühen Zeitpunkt entdeckt werden können, sodass sie noch mit guten Erfolgsaussichten behandelt werden können. weiterlesen »»

Parasitenschutz

Regelmäßige Floh- und Zeckenprophylaxe, eine Wurmkur und besondere Parasitenprophylaxe bei Auslandsaufenthalten sind ratsam. weiterlesen »»

Zahnheilkunde / Dentalbehandlung
  • Zahnreinigung
  • Prophylaxe
  • Extraktionen
Zahnreinigung

Der Zahnpflege von Hund und Katze ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, wenn die Tiere zu Zahnstein neigen. Leider kann die Gabe von Trockenfutter die Zahnsteinbildung nicht verhindern, wie oft irrtümlicherweise angenommen wird. Hier hilft nur eins: Regelmäßig Zähne putzen oder eine enzymatische Zahnsteindiät füttern. Tiere, die viel Zahnstein haben, sind einer großen bakteriellen Belastung ausgesetzt. Sie fallen durch einen übelriechenden Mundgeruch auf. Ist bereits Zahnstein vorhanden, muss dieser beim Tierarzt unter Narkose entfernt werden. Hochgradiger Zahnsteinbefall ist nicht nur ein kosmetisches Problem, er bedeutet auch eine hohe bakterielle Belastung für das ganze Tier.